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Methodenschulung

Grundsatz:

Das Methodenlernen besitzt nicht nur in den aktuellen Lehrplänen einen großen Stellenwert. Es ist eine grundsätzliche Aufgabe von Schule, die Schüler/innen auf ein lebenslanges Lernen vorzubereiten, ihnen Arbeitstechniken und Methoden zu vermitteln, die weit über die Schule hinausweisen, damit sie den immer neuen Anforderungen der Wissensgesellschaft gewachsen sind.

Daraus folgt für die Schule die Verpflichtung, Kindern besonders zu Beginn der gymnasialen Laufbahn Methodenkenntnisse zu vermitteln, die sie befähigen,  Arbeitsschritte sinnvoll zu planen und Lernen effizient zu gestalten. Der systematische Aufbau von „Lernkompetenz“ bedeutet dabei, die Selbstständigkeit der Schülerinnen und Schüler zu fördern.

In den Jahrgangsstufen 5 und 6 liegt der Schwerpunkt auf dem Aufbau elementarer Lern- und Arbeitstechniken. In der Jahrgangsstufe 7 werden die erlernten Methoden erweitert und vertieft. Darüber hinaus werden Techniken vorbereitet, die es den Schülerinnen/Schülern ermöglichen, in „Großmethoden“ (z.B. Projektarbeit, Stationenarbeit etc.) selbständig zu arbeiten und zu lernen. Die Komplexität der Methodennimmt in der Jahrgangsstufe 8 zu. Der Schwerpunkt liegt jetzt auf der Informationsweitergabe, also auf unterschiedlichen Aspekten des Präsentierens. Darüber hinaus gilt es, die Selbstkompetenz der Schülerinnen/Schüler zu fördern, Techniken der Zeitplanung zu vermitteln und sie zur Reflexion über das eigene Lernverhalten anzuregen. In der Klasse 9 werden schließlich alle eingeführten Methoden, den individuellen Bedürfnissen der Schüler/innen entsprechend, in komplexen Situationen und Lernarrangements zusammengefasst.

Die Methoden werden dabei  in Anwendungskontexten eingeführt und geübt. Zentrale Bedeutung kommt dabei dem Fachunterricht zu. Denn erst die Übertragung und Anwendung der Methoden im Fachunterricht gewährleistet die nachhaltige Entwicklung von Lernkompetenz. Dabei wird auf eine enge Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften  geaachtet.