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Spanien

Leitung:


N.N.





 

 

 

 

Instituto Alberto Magno, Sabiñánigo, Aragón

                              
Geschichte des Spanien-Austausches

Der Austausch mit unserer Partnerschule in Aragón im Norden Spaniens fand zum ersten Mal im Herbst und im Frühjahr 2004/2005 statt. Angeregt durch die bereits bestehende und äußerst erfolgreiche Partnerschaft zwischen der Gemeinde Petersberg und Sabiñánigo entstand auch ein Austausch auf schulischer Ebene zwischen dem Instituto Alberto Magno und der Freiherr-vom-Stein Schule Fulda. Beide Gemeinden unterstützen den Austausch finanziell und organisatorisch.


Der letzte Austausch fand im Jahr 2013 statt, seitdem ruht er leider, da die spanischen Schülerinnen und Shcüler aufgrund der wirtschaftlichen Situation in Aragón keine finanzielle Unterstützung mehr durch ihre Gemeinde erhalten. Die Fachschaft Spanisch bemüht sich jedoch, die Austauschtradition in absehbarer Zeit wiederaufleben zu lassen.

 

Sabiñánigo...

...liegt am Fuße der Pyrenäen nahe der Grenze zu Frankreich und hat etwa 10 000 Einwohner. Das landschaftliche Bild rund um Sabiñánigo ist eines der schönsten in Spanien. Im Winter floriert der Tourismus auf Grund der Möglichkeiten zum Skifahren. Im Sommer locken die schneebedeckten Berge Wanderer und Kletterer an. Auch kulturgeschichtlich hat die Region einiges zu bieten: Zum einen verläuft in der Nähe einer der drei „Zubringer“ des Jakobswegs, der wichtigste Pilgerweg Europas zur heiligen Stadt Santiago de Compostela, zum anderen ist das Kloster San Juan de la Peña nicht weit. Hier soll der „Heilige Gral“, der Kelch, aus dem Jesus und seine Jünger beim Abendmahl tranken, versteckt worden sein. Auch heute noch ein magischer Ort und einer der Ausgangspunkte der „Reconquista“, der Rückeroberung der iberischen Halbinsel durch die christlichen Königreiche des Nordens nach der arabischen Besetzung im Jahr 711.

 

Präsentation des Spanienaustauschs am Infotag für Grundschüler 2014

 

Teilnahme und Vorbereitung

Am Austausch teilnehmen können die Spanischschülerinnen und -schüler der E-Phase (Klasse 10/11).

 Um sich auf den Austausch einzustimmen, nehmen die Schülerinnen und Schüler an Vorbereitungstreffen teil. Dort planen sie gemeinsam mit den Spanischlehrkräften die Aktivitäten und bereiten sich auf die interkulturellen Begegnungssituationen vor.

 

Spanienreise und Gegenbesuch in Fulda

In den vergangenen Jahren besuchten mehr als 100 Schülerinnen und Schüler aus Spanien unsere Schule. Im Zeitraum von acht Tagen nehmen sie am Unterricht teil, besichtigen gemeinsam mit ihren deutschen Austauschpartnern die Sehenswürdigkeiten der Region und haben auch genug Zeit, sich außerhalb der Schule kennenzulernen und eigene Aktivitäten zu planen. Der 10-tägige Gegenbesuch beginnt seit drei Jahren  mit drei Tagen in der quirligen spanischen Hauptstadt Madrid, wo der Unterrichtsinhalt „ir en metro“ auch sogleich in Kleingruppen erprobt werden kann. Die Kunstwerke des Prado und der Reina Sofia, der Königspalast und das Denkmal des spanischen Nationaldichters Cervantes  werden ebenso besichtigt wie die kleinen und großen Geschäfte auf der Gran Vía. Anschließend begeben sich die Teilnehmenden in die Gastfamilien in Sabiñánigo, lernen den familiären und schulischen Alltag ihrer spanischen Freunde kennen und besuchen auf Einladung der Gemeinde Sabi?ánigos die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Region im Norden Aragóns.  

 

Ziele

Im  Mittelpunkt des Austauschs stehen selbstverständlich die Festigung, Erweiterung und Anwendung der im Unterricht erworbenen Spanischkenntnisse. Ein weiteres zentrales Ziel ist die Entwicklung von interkultureller Kompetenz, eine Fertigkeit, die in unserer immer kleiner werdenden Welt von großer Bedeutung ist. Die Unterbringung in Gastfamilien ermöglicht den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Einblicke in „echtes“ spanisches Leben. Sie bewegen sich in einer für sie fremden, wenn auch europäischen, Kultur, lernen Unterschiede und Gemeinsamkeiten kennen und müssen auch lernen, mit heiklen Momenten bei misslingender Kommunikation auf sprachlicher und interkultureller Ebene umzugehen. Diese Situationen erfordern Empathie und Verständnis für das Andere abseits der üblichen Stereotypen und ermöglichen zugleich einen veränderten Blick auf die eigene Kultur und das eigene Land.

 

Kosten

Wir versuchen, die Kosten für unsere Schülerinnen und Schüler möglichst gering zu halten. Aufgrund der finanziellen Unterstützung durch die Gemeinde Petersberg und aus Mitteln der Elternspende lag der Teilnehmerbeitrag zuletzt bei 350 Euro. Dieser ist jedoch auch abhängig von den Reisedaten und kann etwas variieren.

Darin eingeschlossen sind der Flug nach Spanien, der Aufenthalt in Madrid und die Kosten für die gemeinsamen Ausflüge in Fulda.