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Die ersten 150 Jahre der Schulgeschichte

Unser Namenspatron:



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Freiherr-vom-Stein

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Schulgeschichte


 geschichte_01 Nach einigen Anlaufschwierigkeiten wurde unsere Schule am 1. Juli 1838 als Realschule mit zwei Klassen und Herrn Karl Julius Wilhelm Gutberlet als Leiter eröffnet. Anfangs mietete die Stadt Fulda noch Räume in einer Gastwirtschaft, die sich aber nach kurzer Zeit als zu klein und ungeeignet herausstellten. Als vorübergehende Lösung wurden einige Räume der alten Domschule genutzt.

Ebenfalls wegen Platzproblemen wich man 1848 in das Dechaneigebäude aus. Aufgrund erhöhter Nachfrage stellte Herr Gutberlet den Antrag auf eine weitere Realschulklasse, die dann auch 1852 eingeführt wurde. Die Bildungskonzeption war die rein menschliche Erziehung unter besonderer Hervorhebung der mathematisch-physikalischen Lehrzweige und der deutschen Sprache. 1864 verstarb Herr Gutberlet und der Pädagoge Georg Wilhelm Röder wurde neuer Schulleiter.
 geschichte_02 Er veranlasste 1866, dass zwei neue Klassen entstanden. Durch ihn wurde die Bildungskonzeption zu der einer allgemeinen Bildungsanstalt. Nach dem Anschluss Kurhessens an Preußen im Jahre 1866 schien es dringend geboten, die Fuldaer Realschule dem preußischen Realschulwesen anzupassen, so wurde sie 1869 Höhere Bürgerschule. 1870 bekam die Schule am Heinrich-von-Bibra-Platz zum ersten Mal ein eigenes Schulgebäude.

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Nach dem zweiten Weltkrieg war es nicht möglich, den Unterricht sofort wieder aufzunehmen. Das lag einmal an den damals noch ungeklärten politischen Verhältnissen, zum anderen fehlten jegliche materiellen Voraussetzungen, da die Schulgebäude während des Krieges erheblich beschädigt worden waren. Nach einer improvisationsreichen Reparatur konnte der Unterricht am 2. November 1945 teilweise wieder aufgenommen werden. Da es in der Nachkriegszeit an Material und Räumen mangelte, die Schülerzahlen aber stiegen, wurden die Klassenstandorte öfters verlegt. Die Schule hatte ab 1956 den Rang eines Realgymnasiums, mit einem neusprachlichen und naturwissenschaftlichen Zweig.

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Um dem ständigen Verlegen der Klassen ein Ende zu setzen, legte man am 13. September 1957 den Grundstein für das heutige Schulgebäude, das im Oktober 1959 fertiggestellt wurde. Am 3. November wurde der Neubau feierlich eingeweiht und die Schule erhielt den Namen des preußischen Reformers Heinrich Friedrich Karl vom und zum Stein.
1967 führte das Gymnasium zusätzlich einen sozialwissenschaftlichen Zweig für die Oberstufe ein. Mit der Reform der gymnasialen Oberstufe (1976/77) wurden die drei Oberstufenzweige abgeschafft und das Kurssystem eingeführt. Die Schüler konnten sich entsprechend ihrer Interessen aus dem Angebot für Arbeitsgemeinschaften, für Wahlfächer oder für Wahlpflichtfächer im Rahmen eines Mindestkataloges entscheiden.