header
Artikel vom
03.01.2020
Weihnachtskonzert der FvSS - gelungener Jahresabschluss

In der voll besetzten Rabanus-Maurus-Kirche Petersberg boten über 150 musizierende Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule Fulda beim diesjährigen Weihnachtskonzert überzeugende Leistungen.

Zu Beginn eröffnete die Young Band, die sich aus Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen 6-8 zusammensetzt, das vorweihnachtliche Konzert mit „Christmas Greetings“ und „Christmas Spiritual“.

Es folgte die Bläserklasse der Jgst. 6, die seit ca. einem Jahr Instrumentalunterricht im Rahmen des schulischen Musikunterrichts erhält und sich jetzt auf ihren Instrumenten im zweiten Lernjahr befindet.

Bei „Macht hoch die Tür“ begleiteten die Sechstklässler den Gesang der Konzertbesucher und gaben danach „The little Drummer Boy“ mit Moritz Schmitt als Solist am Schlagzeug zum Besten. Abgerundet wurde der Auftritt der Bläserklasse 6 mit dem Marsch aus Peter Tschaikowskys Nussknacker-Suite. In der vorgetragenen Fassung für Blasorchester wurde basierend auf der rhythmischen Klarheit des Stücks die Melodie der jeweiligen Abschnitte auf mehrere Instrumentengruppen aufgeteilt, sodass eine abwechslungsreiche musikalische Episode aus Tschaikowskys Nussknacker zu hören war.

Anschließend hatte die im Sommer an der Freiherr-vom-Stein-Schule eröffnete 19. Bläserklasse ihren ersten Konzertauftritt. Die Fünftklässler waren sichtlich aufgeregt, konnten aber mit einer Darbietung von „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ mit vollem Orchesterklang, sicher vorgetragenen solistischen Passagen und gesungenen Teilen glänzen. Auch „Joseph, lieber Joseph mein“ und „Jingle Bells“ in zwei verschiedenen Tempi gelangen ihnen tadellos.

Den musikalischen Höhepunkt des Abends markierte das Blasorchester der Schule. Unter der umsichtigen Leitung von André Müller überzeugten die Schülerinnen und Schüler mit lupenreiner Intonation und breit gefächerter Dynamik. Sie eröffneten ihren Programmbeitrag mit einer Bearbeitung von „In dulci jubilo“.

Der Choral erklang zunächst in der Version des deutschen Renaissance-Komponisten Michael Prätorius, dann im Stile Johann Sebastian Bachs und schließlich in einer Version des englischen Komponisten Sir John Stainer aus der Epoche der musikalischen Romantik.

Der Hirten auf dem Felde wurde mit einem Auszug aus Bachs Jagd-Kantate „Die Schafe mögen sicher weiden“ gedacht. Im Zentrum der Bearbeitung für Blasorchester standen zwei virtuose Flötenstimmen, die von Lea Wingenfeld, Darleen Simmchen, Celina Böhm, Franziska Müller und Nina Baier dynamisch ausgewogen interpretiert wurden.

Aus Engelbert Humperdincks berühmter Oper „Hänsel und Gretel“ sangen Deborah Mack und Karoliina Kollum begleitet vom Blasorchester den „Abendsegen“. Mit engelsgleichen Stimmen bereicherten sie das überwiegend instrumental gestaltete Konzertprogramm.

Als Gegengewicht zu den dominierenden anglo-amerikanischen Weihnachtsliedern musizierte das Blasorchester eine Reihe der bekanntesten deutschsprachigen Weihnachtslieder. Dazu zählten u.a. „Maria durch ein Dornwald ging“, „Vom Himmel hoch“, „Kommet ihr Hirten“, „Es ist ein Ros' entsprungen“ und „Ich steh' an deiner Krippen hier“.

Ein weiteren vokalen Glanzpunkt setzte Deborah Mack mit ihrer Interpretation von „White Christmas“.

Im Finale mit allen Mitwirkenden sangen alle Akteure unter Begleitung des Blasorchesters das Weihnachtslied “Stern über Bethlehem“ gemeinsam, was von den Zuhörern mit stehenden Ovationen begeistert gefeiert wurde.


Hier finden Sie in den Zugang zur Bildergalerie






blog comments powered by Disqus