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Artikel vom
06.06.2019
Touch Tomorrow - Besuch beim Science-Truck

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Themengebiete, die vermutlich nicht jedem direkt zusagen. Hört man jedoch von VR-Brillen, Gedankenübertragung, Hyperloops und Robotern, steigt das Interesse schon eher an. Und genau damit durfte sich die Klasse 11B im Zuge des „TouchTomorrow-Truck“ der Hans Riegel Bonn- Stiftung beschäftigen. Organisiert wurde das Ganze von Herrn Thieme, vordergründig für den Physikunterricht.

Eindrücke der Schülerinnen und Schüler:

"Ein Truck, ausgestattet mit den neuesten Technologien zum Anfassen. Im Truck gibt es insgesamt 6 Stationen zum Ausprobieren, Wissen testen, quizzen und Bewerten und zusätzlich auch noch das MINT-Navi, bei dem man sich über Studiengänge in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik informieren kann und welches von der Agentur für Arbeit organisiert wird. Findet man eine Mitmachstation interessant, kann man sich so direkt über zugehörige Studiengänge informieren.

Begleitet werden die Aktionen im Truck von Wissenschaftlern, welche selbst im MINT-Bereich tätig sind, wie beispielsweise Frau Dr. Alexandra Boeske. Bei diesen konnte man sich im Rahmen der Stationenarbeit interessante Fakten sowie Tipps abholen.

Generell kann man sagen, dass jeder Schüler aus der Zeit im „TouchTomorrow-Truck“ eine ganze Menge Wissenswertes mitgenommen und gelernt hat, auch wenn er oder sie nicht im naturwissenschaftlichen Bereich interessiert ist. Und vielleicht ist ja auch der ein oder andere seinem späteren Traumjob oder Traumstudium etwas näher gekommen."

"Am Mittwoch, dem 29.05.2018, besuchten wir, die Klasse 11B, zusammen mit unserem Klassenlehrer Herr Manderscheid und unserem Physiklehrer Herr Thieme einen MINT-Truck mit dem Namen „Touch Tomorrow“ von der Hans Riegel Stiftung an der Fachhochschule in Fulda.

Da man sich unter dem Namen „Touch Tomorrow“ nicht allzu viel vorstellen kann, waren wir alle mehr oder weniger gespannt auf das, was uns dort nun eigentlich erwarten würde.

Die Mitarbeiter, alles Naturwissenschaftler, Techniker oder Informatiker, gaben uns eine kurze Einführung über die Inhalte, die uns vermittelt werden sollten. Die Hans Riegel Gruppe habe es sich zur Aufgabe gemacht junge Menschen für die von den meisten doch eher nicht so gemochten naturwissenschaftlichen, mathematischen und technischen Fächer zu begeistern. Deutschland sei durch seinen Status als Exportwirtschaft, allem voran Anlagen und technische Produkte, stark auf Menschen angewiesen, die sich für diesen Bereich begeistern könnten. Des Weiteren wollten sie uns die Bandbreite des Fächerkomplexes vorstellen und uns zeigen, dass es noch viel mehr gibt, als die klassischen naturwissenschaftlichen Studiengänge.

So bekam meine Gruppe zum Beispiel als erstes eine Beratung von der Bundesagentur für Arbeit, wie unser beruflicher Werdegang später aussehen könne und welche Möglichkeiten, auch im Bereich der MINT-Fächer, wir nach der Schule hätten.

Dann durften wir nach und nach Stationen zu den verschiedenen Fachbereichen bearbeiten. Wir haben so mit Hilfe eines Head-up-Displays, mit in das Display eingeblendeter Bauanleitung, einen Elektromotor zusammengesetzt und konnten dann mit Möglichkeit einer VR-Brille das Getriebe einer Druckerpresse auseinander bauen. Diese Software findet bereits in der Praxis Anwendung bei der Ausbildung zu Maschinenführern, die den Aufbau des Getriebes kennenlernen können, ohne das  sehr teure Getriebe in Realität auseinander nehmen zu müssen.

Uns wurde außerdem die Funktionsweise von OLEDs nähergebracht und wir konnten auf Basis eines EEGs ein Rennspiel spielen, dessen Beschleunigung von der Anzahl unserer Hirnströme abhing. Ebenso gab es eine Station mit dem Modell von Elon Musks Vision eines Hyperloops, dass uns verdeutlichte welchen gewaltigen Einfluss das Vakuum auf die Bahngeschwindigkeit der Transportkapsel hat.

Insgesamt kann man sagen, dass das die verschiedenen Bereiche, die uns vorgestellt wurden durchaus interessant waren und wir einige neue Dinge kennengelernt haben, die wir vorher noch nicht wussten, im Hinblick auf die Technik von morgen. Vielleicht konnten die Mitarbeiter dort sogar dem ein oder anderen ein Studium oder die Ausbildung in Richtung MINT näher legen, was durch die Beratung der Agentur für Arbeit noch unterstützt wurde."

"Am vergangenen Mittwoch haben wir mit unserer Klasse den „Touch Tomorrow“-Truck der Dr. Hans Riegel-Stiftung besucht Dieser Truck ist dazu da, um Jugendliche, Schüler und Studenten über die Bildungs- und Berufsorientierung im MINT-Bereich, - MINT steht dabei für Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften und Technik -, zu informieren und zu begeistern. Nach einer kurzen Einführung in die Welt der Technik von „morgen“, haben wir schließlich in kleinen Projekten Beispiele dieser Innovationen kennengelernt. Wie zum Beispiel den „Hyperloop“ als Beispiel für die Mobilität der Zukunft oder das Steuern einer Kugel durch einen virtuellen Parkour mit der Hilfe von Gehirnströmen. Was mir hingegen besonders gefallen hat, sind die „Smart Glasses“, die es ermöglichen, mithilfe der Augmented Reality Montagearbeiten völlig ohne irgendeine gedruckte Anleitung auszuführen, sondern diese Schritte durch die Brille virtuell zu animieren. Die Augmented Reality ist dabei etwas ganz anderes als die Virtual Reality, da die Animationen computerbasiert eine weitere, künstliche Ebene in der realen Welt erschaffen. Diese Technik wird bereits in Teilen der Maschinenindustrie eingesetzt. Abgerundet wurde der Besuch durch eine intensive Beratung seitens der Agentur für Arbeit.

Dieser Besuch hat mir sehr gut gefallen und mir gezeigt, was die Technik von morgen bereit hält und welche Möglichkeiten sich daraus auch in Hinblick auf die eigene Berufsentscheidung sich ergeben."



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