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Artikel vom
27.10.2018
Tag der Mathematikorientierung an der Freiherr-vom-Stein Schule

Unsere Idee war es, einen Tag rund um Mathematik für unsere Schülerinnen und Schüler der Oberstufe (Q1-Phase) zu veranstalten.
Alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler waren schon immer sehr an Mathematik interessiert. Doch womit beschäftigen sich Mathematiker nach dem Abitur und Studium? Dies war wohl nicht allen klar.

Um diese und viele andere Fragen rund um ein Mathematikstudium zu beantworten, trafen sich 11 Schülerinnen und Schüler der Oberstufe am Samstag, den 27.10.2018, in den Räumen unserer Schule. Unterstützt und begleitet wurden sie von der Mathematiklehrerin Frau Luck und dem Mathematiklehrer Herrn Thieme zusammen mit Herrn Professor Stephan Huckemann und seiner Studentin Hellen Gold.

Es sollte sich bis zum frühen Nachmittag ein allseits interessanter Tag entwickeln, bei dem Mathematik einmal anwendungsorientiert im Mittelpunkt stand. Wie Mathematiker arbeiten und denken wurde den zukünftigen Mathematikern in dieser Zeit vor allem mit unterrichtsbezogenen „mathematischen Spielereien“ gezeigt, bei denen überraschenderweise oft auf den Taschenrechner oder andere Hilfsmittel verzichtete wurde.

Los ging es mit Rechnen wie die alten Griechen, über die Verteilung von Ziffern in Bevölkerungszahlstatistiken zum Benford’schen Gesetz. Damit konnte erklärt erden, wie das Finanzamt elektronische Steuerklärungen prüft, ohne zunächst einen Mitarbeiter einzusetzen.

Nachdem diese erste Hürde genommen war, stellte die studentische Studienberaterin der Universität Göttingen, Hellen Gold, die Studienmöglichkeiten an ihrer Universität vor. Dabei ging sie konkret auf die zahlreichen Fragen der zukünftigen Studierenden ein, sodass neben der Berufsorientierung auch eine gezielte Studienorientierung stattfand.

Nach dem gemeinsamen Pizzaessen ging es weiter mit dem Erzeugen von Zufall und dem Umgang mit entsprechenden Daten. Wie man die Zuverlässigkeit von Statistiken mit (relativ) einfachen mathematischen Mitteln überprüfen kann, wurde an verschiedenen Methoden aufgezeigt.

Wer, wie die anwesenden Schülerinnen und Schüler, zum Beispiel wissen möchte, ob man Zufall wirklich simulieren kann oder was die elektronische Gesichtserkennung mit Statistik zu tun hat, sollte das nächste Mal dabei sein.



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