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Artikel vom
03.05.2018
Stratofly - Ein Projekt aus dem oLaF

Das Ziel des Projektes „Stratofly“ war es die atmosphärischen Bedingungen bis in eine Höhe von 35.000 Metern aufzuzeichnen und aufzubereiten, um den Menschen eine neue Perspektive auf unsere Welt zu vermitteln.

Vor einem Jahr (Mitte Februar 2017) fiel der Startschuss des Projektes. Über den Leiter des oLaF, Herrn Clemens Groß, wurden die benötigten Materialen und Instrumente zur Datenaufzeichnung bestellt.

Diese wurden ausgiebig auf ihre Funktionstüchtigkeit getestet: es fielen keine Mängel auf.

Der anfängliche Versuch ein Gehäuse (Sonde) für die Instrumente in einem 3D-Drucker zu drucken, erwies sich als schwierig, da die genauen Maße der Geräte unklar waren. Aus diesem Grund entschlossen wir uns, eine Sonde aus Styropor-Platten zu konstruieren.

Die nächste Hürde, die überwunden werden musste, war es, sämtliche Versicherungsfragen zu klären.

Nachdem alle Unklarheiten beseitig waren konnten wir den Wetterballon am 27.03.2018 am Sportplatz der Freiherr-vom-Stein Schule starten lassen.


Startablauf:


T-90 min:

Jetzt bauten wir den Datenlogger in die Sonde, testeten den GPS-Tracker noch einmal, da dieser den Standort nach der Landung der Sonde anzeigen sollte und formatierten alle SD-Karten.

T-60 min:

Mithilfe von begeisterten Helfern brachten wir die Sonde, den Fallschirm, den Ballon und die Helium Flasche zum Startplatz (Sportplatz des Freiherr vom Stein Gymnasiums)

T-15 min.:

Der Ballon wurde mit Helium gefüllt und der Fallschirm wurde mit der Sonde verbunden.

T-5 min.:

Der Ballon war voll, wurde verschlossen und mit dem Fallschirm verbunden.

T-1 min.:

Alle Kameras wurden angeschaltet und die Sonde wurde anschließend verschlossen.

Start (10:40 Uhr)
T+105 min:

Der GPS Tracker sendete uns seine Koordiaten. Er war in der Nähe von Würzburg in einem kleinen Dorf namens Trautskirchen gelandet.

T+325 min:

Wir fanden die Sonde in einem Wald neben Waldarbeitern.

Auswertung:
-die 360° Kamera fiel nach etwa einer halben Stunde aus.
-die GoPro fiel kurz nach etwa 2 Stunden aus.
-der Datenlogger meldete einen SD-Karten-Fehler. Keine Daten vorhanden.
Da uns nur die Videos der Kameras zur Verfügung standen, entschlossen wir auf Grundlage der zur der Zeit aktuellen Wetterlage und Recherchearbeit im Internet die fehlenden Daten zu berechnen und zu ersetzen.
Alle Daten haben wir in ein kompaktes Video mit eingeschlossen, welches man den Menschen zeigen kann, um diesen unsere Welt von oben näher zu bringen.

Ohne die Hilfe des „offenen Labors Fulda“ (oLaF) an der Freiherr-vom-Stein Schule wäre dieses Projekt nicht realisierbar gewesen.



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