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Artikel vom
18.06.2018
Im Gespräch mit der französischen Generalkonsulin Trimbach

Am 13. Juni 2018 war die französische Generalkonsulin Pascale Trimbach im Rahmen des Französisch-Forums 2018 zu Gast im Marmorsaal des Fuldaer Stadtschlosses. Französischlernende der E-Phase sowie des Grund- und Leistungskurses der Freiherr-vom-Stein-Schule nutzten diese Gelegenheit, um Pascale Trimbach kennenzulernen und ihr Fragen zu stellen.

Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld die Schülerinnen und Schüler verschiedener Fuldaer Gymnasien. Er lobte die Schülerinnen und Schüler dafür, sich dafür entschieden zu haben, Französisch zu lernen. Gleichzeitig ermutigte er sie dazu, ihr Interesse für das Land und die Sprache nicht zu verlieren. Für ein Schmunzeln sorgten seine Berichte aus seinem eigenen Leben: Er erzählte, dass er es bereue, erst in der 11. Klasse damit angefangen zu haben, Französisch zu lernen. Seine wahre Leidenschaft für Frankreich und die französische Sprache erkannte er schließlich während des Studiums, als er ein Semester in Lyon studierte. Oberbürgermeister Wingenfeld erinnerte die Schülerinnen und Schüler daran, dass Frankreich, als einer der wichtigsten Handelspartner, trotz einer globalisierter Welt, eine große Rolle für Deutschland spiele – gerade in Zeiten verschiedenster Herausforderungen in der ganzen Welt. Dies betonte auch Dr. Michael Imhof vom Verein „Zukunft Bildung Region Fulda“ in seiner Rede.

Im Anschluss daran stellte sich die französische Generalkonsulin Trimbach den Fragen der Schülerinnen und Schüler, darunter auch die Steinschülerinnen Johanna Moormann und Helen Langner (E-Phase) sowie Bernadette Auth und Lydia Tietz (Französisch-Leistungskurs). Alle Schülerinnen und Schüler hatten eine Vielfalt an Fragen zu Trimbachs Arbeit als Generalkonsulin, zu aktuellen politischen Ereignissen und zur Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland vorbereitet. Sie waren darüber hinaus daran interessiert, wie sie selbst den Europagedanken leben und die Beziehung zwischen Frankreich und Deutschland im Kleinen verbessern können.

Pascale Trimbach riet den Schülerinnen und Schülern, zweisprachige Studiengänge zu wählen und Angebote des DFJW (Deutsch-französisches Jugendwerk) zu nutzen. Insbesondere der folgende Ratschlag regte zum Nachdenken an: Man sollte reisen, jedoch nicht nur um Sehenswürdigkeiten zu besichtigten, sondern um in Austausch zu treten und Kontakte zu knüpfen. Sie wies darauf hin, dass die Schülerinnen und Schüler auf diese Weise zu „Botschaftern“ würden, die im Kleinen dazu beitragen, die Beziehung der beiden Länder zu stärken. Sie betonte diesbezüglich zwei Vorteile: Zum einen gibt es heutzutage keine Grenzen mehr. Zum anderen hat die heutige Generation es in Zeiten der digitalisierten Welt deutlich einfacher, Kontakt mit Freunden im Ausland zu halten. Trimbach wies die anwesenden Schülerinnen und Schüler darauf hin, diese Vorteile zu schätzen und zu nutzen, obwohl sie dies nie anders kannten.

Die Fragerunde wurde mit der Frage abgeschlossen, wer Trimbachs Meinung nach Fußball-Weltmeister 2018 werden würde. Zu dieser Frage wollte sie hingegen keine Prognose abgeben, wenngleich sie mit einem Lächeln und mit gekonnter Diplomatie sagte, dass es sicherlich zu sehr spannenden Spielen, vielleicht sogar zwischen Frankreich und Deutschland, kommen würde.



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