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Artikel vom
02.09.2019
Maker Faire in Hannover - oLaF mit eigenem Stand am Start

Es ist eine bunte Mischung. Die Maker Faire Hannover fand am 17. und 18. August bereits zum siebten Mal statt und bot von allem ein bisschen: Messe, Wissensplattform — und auch ein bisschen Jahrmarkt. Rund 1000 Maker präsentierten an 200 Ständen ihre Projekte. „Maker, das sind Querdenker, Technikenthusiasten, aber auch Handwerker und Künstler, die ihre ungewöhnlichen Ideen vorstellen", erklärt einer der Organisatoren. So waren eine ganze Reihe unterschiedliche, fahrende Roboter, Drohnen, Lego-Kunstwerke und interessante Neuigkeiten aus dem Modellbau zu sehen. Dazu kamen einige spektakuläre Höhepunkte, die Bastler aus mehreren Ländern zusammengeschraubt und gelötet hatten. So begrüßte die Besucher in diesem Jahr ein feuerspeiender Wolf des Niederländers Ronald Duikersloot und materialzerfetzende Roboterkämpfe wurden ausgetragen. Zudem gab es neben einem umgebauten VW-Käfer mit Flammenwerfer und einer funkferngesteuerte DeLorean-Zeitmaschine — bekannt aus dem Kinofilm „Zurück in die Zukunft" im Rahmen einer Dark Galerie fantastische Lichtkunst-Installationen zu sehen.

Doch bei der Maker Faire ging es auch in diesem Jahr nicht nur darum, sich die Projekte anderer Künstler anzuschauen. Die Besucher sollten auch immer wieder selber Hand anlegen, basteln, bauen und natürlich mit den Makern ins Gespräch kommen. Dabei liefen einem überall schrille Figuren in Kostümen über den Weg — Cosplayer, Wastelander, Steampunks oder Stars-Wars-Charaktere.

Wieder recht knapp nach den Sommerferien, am Ende der ersten Schulwoche packten wir also unseren oLaF-Bus „U.D.O.“ und einen Anhänger und machten uns – noch bei Dunkelheit – am Samstagmorgen um 5 Uhr auf den Weg nach Hannover. Je näher wir an Hannover kamen, desto mehr Schüler wachten wieder auf und die Müdigkeit wich einer allgemeinen, guten Laune. Pünktlich zum Aufbaustart um 8 Uhr waren wir vor Ort und jeder packte mit an, um den Messestand schnell herzurichten. In diesem Jahr war es für uns etwas einfacher, da das Projektlabor Rheine, mit denen wir uns den Stand teilen, am Vortag schon eine sehr schöne Rückwand montiert hatte. Die beiden „Luftsäulen“ umrahmen schön den Stand.

Unser eTrike und die fahrende Matekiste waren zusammen mit dem ferngesteuerten Sessel und dem ferngesteuerten „Sarg mit Anhänger“ des Projektlabors Rheine im Dauereinsatz. Aber es interessierten sich auch viele für die anderen Projekte, die wir am Stand präsentierten, auch die kleine Mate-Rakete fand viel Aufmerksamkeit  besonders der kleinsten Besucher.

Am Rande der Veranstaltung gab es ein erstes „Making an Schulen“ Treffen, an dem der Erfahrungsaustausch der Projektleiter im Vordergrund stand.

Der Samstag war der große Tag der Wettbewerbe, das oLaF gewann zwei Lötwettkämpfe (jeweils einen Raspberry Pi 4) und immerhin ein Drittel aller am Samstag verlosten  Sennheiser Kopfhörer ;-)

Als wir am Sonntag gegen 22:30 Uhr kamen wir nach einer sehr kurzweiligen Rückfahrt wieder an der Schule ankamen war es wieder dunkel. Alle waren müde und erschöpft aber hatten den Kopf voller neuer Projektideen.



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