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Artikel vom
25.03.2018
Besuch des Rosengartenkonzerts der Mannheimer Bläserphilharmonie

Sonntagmittag, Bahnhof Fulda, eine Gruppe musikbegeisterter Schülerinnen und Schüler der Young Band startet am Sonntag, dem 18.3.18, gegen 14 Uhr bei eisigen Temperaturen mit dem ICE nach Mannheim. Ziel dieser gutgelaunten Gruppe war der Mozartsaal des Kongressparks in Mannheim, in dem die renommierte Mannheimer Bläserphilharmonie zum Jahreskonzert lud. Die Young Band hatte im Jahr zuvor durch hervorragende Leistungen im „Aufwind-Wettbewerb“ 2017 Freikarten für das Rosengartenkonzert gewonnen, in dem ein sehr anspruchsvolles Programm geboten wurde.

Nach einer kurzweiligen (und man höre und staune überaus pünktlichen) Fahrt mit der DB liefen wir vorbei am berühmten Wasserturm zum Mozartsaal.

Das Konzerthaus in seiner Größe und Architektur bot einen würdigen Rahmen für das anspruchsvolle Konzertprogramm, das einen Schwerpunkt auf Werken von Komponisten mit lokaler Verbindung zu Mannheim (wie Ernst Toch) und zu tschechischen Komponisten wie Dvorak, Stanek und Husa hatte.

Einen besonderen Höhepunkt stellte das brilliante Saxophonquartett TETRAPHONICS dar, das mit „Spotlights“ von Thomas Doss ein Concerto grosso der besonderen Art darbot. Vielfältige Klangfarben, ein temperamentvolles Wechselspiel mit dem Orchester und das Ausloten extremer Dynamik- und Tempostufen machten das Zuhören zum Genuss. Der Bogen wurde von zeitgenössischer Musik und neuen Höreindrücken bis zum barocken J.S. Bach gespannt. Die Spielfreude und Virtuosität der vier Musiker beeindruckte die Schüler nachhaltig.

Auch wenn vor allem die „Music for Prague 1968“, in der die dramatischen Kriegsszenarien beim Einmarsch der Sowjets nach Prague in einem fesselndes Klanggemälde dargestellt wurden, die Schülerinnen und Schüler mit gänzlich neuen Höreindrücken des ihnen bereits bekannten Klangkörpers des Symphonischen Blasorchesters konfrontierte, so bleibt doch eine tolle Konzerterfahrung. Hier wurde vor allem das Schlagwerk in allen Klangfacetten genutzt und beeindruckte neben den Tubadämpfern in nie zuvor gesehener  Größe nachhaltig.

Es bleibt der Eindruck einer gelungenen und sehr inspirierenden Konzertfahrt, bei der zahlreiche neue musikalische Eindrücke und Erfahrungen gewonnen werden konnten.

Gut gelaunt und sehr müde kam die Mannschaft um 22.10 Uhr (wieder sehr pünktlich!) am Bahnhof in Fulda an und sieht nun dem geplanten Orchesterworkshop mit dem aus Venezuela stammenden Dirigenten Miguel Ercolino gespannt entgegen.



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