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Aktivitäten
Fremdsprachenwettbwerb

Preise beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen



 2007_bundesfemdsprachenwettbewerb
 

Das Beherrschen einer oder – noch besser – mehrerer Fremdsprachen gehört zu den Schlüsselkompetenzen moderner Bildung. Englisch ist Mindestvoraussetzung für viele Berufe und auch im Studium sind es nicht nur Anglisten, die mit englischsprachigen Fachtexten konfrontiert werden. Um das in der Schule begonnene Fremdsprachenlernen zu unterstützen gibt es unter anderem den Bundeswettbewerb Fremdsprachen, an dem Schülerinnen und Schüler aus allen 16 Bundesländern der Bundesrepublik Deutschland teilnehmen können.

 

Dieser Wettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und wird unter anderem vom Verein Bildung und Begabung sowie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung getragen. Es werden unterschiedliche Einzelwettbewerbe ab Klasse 8 angeboten, in denen die Teilnehmer ihr sprachliches und landeskundliches Wissen in einer oder mehrerer Fremdsprachen unter Beweis stellen können. Darüber hinaus können Klassen oder Lerngruppen zum Gruppenwettbewerb angemeldet werden.


iel ist es beispielsweise ein Drehbuch zu schreiben und zu verfilmen oder ein Hörspiel aufzunehmen, jeweils begleitet von einer schriftlichen Ausarbeitung. Die besten Ergebnisse werden von der Jury mit Bar- und Sachpreisen ausgezeichnet.

In diesem Jahr haben mehrere Schülerinnen und Schüler der Freiherr-vom-Stein-Schule erfolgreich am Einzelwettbewerb teilgenommen. Je nach gemeldeter Wettbewerbssprache (Englisch, Französisch, Latein) haben sie im Januar an einer mehrstündigen Klausur teilgenommen und einen zuvor auf Kassette oder CD aufgenommenen fremdsprachigen Text bei der Jury eingereicht. Besonders hervorzuheben sind dabei die Leistungen von Marianne Drews (10a), die im Zweisprachenwettbewerb (Französisch/Englisch) einen hervorragenden 1. Platz belegt hat.

Darüber hinaus nahmen zwei Lerngruppen am Gruppenwettbewerb teil. Schülerinnen und Schüler der Klassen 9a und 10a schrieben jeweils ein Drehbuch und verfilmten dies anschließend. Der Film durfte nicht länger als 15 Minuten sein und wurde in Hinblick auf Qualität der Sprache, Aussprache, Kreativität, gestalterische Qualität, Präsentation der Arbeit, Eigenständigkeit und Kooperation innerhalb der Gruppe bewertet. Dazu war es notwendig, dass neben der schriftlichen Ausarbeitung der Schüler – bestehend aus Drehbuch und Kurzcharakterisierungen der einzelnen Figuren – ein Begleitschreiben der verantwortlichen Lehrperson beigelegt wurde, in dem über den Arbeitsprozess und insbesondere über die Zusammenarbeit der Schülerinnen und Schüler Auskunft gegeben wurde. Die Mühe beider Gruppen wurde schließlich belohnt. Die Klasse 9a erhielt für ihren Film „Fausses amies“ einen Anerkennungspreis und die 10a konnte sich für „C’est la vie“ über einen 2. Platz freuen.
Insgesamt bietet der Bundeswettbewerb Fremdsprachen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, ihre Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen, in außerschulischen Kontexten anzuwenden und – besonders im Gruppenwettbewerb – ihre Kreativität zu entfalten und auszuleben.
Als betreuende Lehrkraft habe ich die Eigeninitiative und Selbständigkeit der Schülerinnen und Schüler als besonders positiv wahrgenommen. Selbstverständlich kam es während des Arbeitsprozesses auch immer wieder zu Problemen und Auseinandersetzungen, doch waren diese spätestens vergessen als der (endlich) fertige Film gemeinsam angesehen wurde und die Gruppe – zu Recht – stolz auf ihr gutes Ergebnis war.

Astrid Reifenrath